Jan 12 2010
Grand Crú verzweifelt
Wie die Financial Times Deutschland berichtet, ist Chris Grand Crú völlig verzweifelt. Den selbsternannten erfolgreichsten Manager der WHFL1 ereilte bekanntlich (DLM berichtete) im Sommer beim Diebstahl der erbettelten Tageseinnahmen eines Bonner Obdachlosen eine Sinnkrise, dem ein Paradigmenwechsel in der chablinesischen Finanzpolitik folgte: Die Millionen seien nicht länger im Weinkeller zu horten, sondern mit vollen Händen unter das Volk zu bringen, um Armut zu bekämpfen, den Erfolgsclub zu schwächen und die Wettbewerber zu stärken.
Das Projekt gelang nur teilweise. Zwar hielt der AS Chablis nun Einzug in das Guiness Buch der Rekorde durch den teuersten Transfer während der Saison und mehr als 20 verschwendete Millionen Euro an verletzte und überteuerte Spieler. Doch trotz all dieser durchdachten Maßnahmen zur eigenen Schwächung und damit Stärkung der Konkurrenz, ist der Club aus dem Burgund immer noch auf Tabellenplatz Eins.
Grand Crú kann sich das einfach nicht erklären und ließ unter Tränen verlauten: “Sind die anderen etwa noch schlechter als wir? Was soll ich denn noch machen, um zu verlieren?” Zufrieden zeigte sich der Manager lediglich mit dem Geschehen im Pokal, denn dort ist die Champions League für den ASC nur schwerlich noch aus eigener Kraft zu erreichen.

